USA: Das Vertrauen in die Qualität japanischer Autos ist gesunken
Ergebnisse der AP-GfK Studie „Automotive“
Nürnberg, 21. April 2010 – Seit der letzten Umfrage im Dezember 2006 hat sich die Meinung der Amerikaner zur Qualität von Automobilen gewandelt: Heute sind es nicht mehr die japanischen Autos, denen die beste Qualität zugesprochen wird, sondern die heimischen Modelle – allen voran die Marken Ford und General Motors. Dies zeigen die Ergebnisse der aktuellen AP-GfK Umfrage „Automotive“.
In der aktuellen AP-GfK Umfrage wurden die amerikanischen Bürger unter anderem danach gefragt, in welchem Land die besten Autos produziert werden. Hier nennen 38 Prozent die USA, gefolgt von Japan mit 29 Prozent. Vor rund 3 Jahren ergab sich ein umgekehrtes Bild: Damals hielten 44 Prozent der Befragten japanische Automobile für qualitativ am hochwertigsten, nur 29 Prozent wählten amerikanische Produkte als Qualitätssieger.
Unter den Automobilmarken war 2006 Toyota der klare Favorit: 25% Prozent der Amerikaner sagten, dass der japanische Automobilhersteller die besten Autos produziere. Heute landet Toyota mit einer Zustimmungsrate von 15 Prozent auf Platz drei. Rang eins und zwei der Qualitätsliste belegen General Motors und Ford mit jeweils 18 Prozent. Damit konnte insbesondere Ford konnte sein Qualitätsimage in den letzten drei Jahren deutlich steigern (2006: 9 Prozent). General Motors verzeichnete hingegen bei der Qualität eine kleine Imageeinbuße von 3 Prozentpunkten.
Generell bevorzugen 40 Prozent der Amerikaner beim Autokauf heimische Marken, nur 13 Prozent würden gezielt ausländische Fabrikate wählen. Als Gründe hierfür werden in erster Linie eine höhere Zuverlässigkeit und bessere Qualität genannt. Für 45 Prozent spielt das Produktionsland beim Kauf eines neuen Wagens keine Rolle.
Bei der Entscheidung für ein neues Auto würden rund 60 Prozent ernsthaft ein Automobil mit alternativem Antrieb (wie beispielsweise Hybrid- oder Elektroantrieb) in Betracht ziehen. Als Gründe hierfür wird in erster Linie „um Geld zu sparen“ genannt (43 Prozent), gefolgt von „Besorgnis um unsere Umwelt“ (40 Prozent). Beide Gründe als gleich bedeutend erachten 16 Prozent.
Zur Studie
Die dargestellten Ergebnisse stammen aus der Untersuchung „Automotive 2010“, die im Rahmen der regelmäßigen AP-GfK Umfrage (www.ap-gfkpoll.com) durchgeführt wurde. Für die aktuelle Studie wurden von GfK Roper Public Affairs & Media zwischen dem 3. Und 8. März 2010 1.002 Personen ab 18 Jahren befragt. Die AP-GfK Umfrage wird vom GfK Verein gefördert.
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